Seniorenrat-Erkrath
Seniorenrat-Erkrath

(Auszug aus Rheinischem Post Artikel vom 13. April 2019 von Thomas Peter)

 

Mit dem vom Land geförderten Stadtteilprojekt werden auch  Grün- und Spielflächen sowie der Stadtweiher aufgewertet..

Das Büro " ST-Freiraum" aus Duisburg soll ein Rahmenkonzept dazu erstellen, jetzt ist die Bürgerbeteiligung gestartet. "Das ist wichtig für uns, weil man das Wissen über die Hotspots nur von den Menschen vor Ort bekommt", sagte ST-Gründer Markus Schürmann. Der Landschaftsarchitekt will " Betriebsblindheit" vermeiden und von den Anwohnern selbst hören, wo die Probleme liegen und was sie sich für die Zukunft wünschen. Der Informatiosstand am unteren Hochdahler Mark war gut besucht. Auf bunten Zetteln wurden die Anregungen der Bürger notiert und an eine Pinnwand mit einem Übersichtsplan geheftet. Im Zentrum des Interesses stand der Stadtweiher. Viele Anwohner können es kaum erwarten, dass der See gesäubert, von Algen befreit und entschlammt wird, wie es im integrierten Handlungs-konzept zur "Sozialen Stadt" vorgesehen ist. Aber auch die Fuß-wege rund um den Stadtweiher sind ein Thema. Anwohner kritisieren, dass sie nur zum Teil befestigt sind und sich in den geschatterten Abschnitten häufig Pfützen und Dreck sammeln.

" Seit 15 Jahren drängen wir darauf, dass die Wege neu gemacht werden", klagt Ingo Hempe von der Eigentümergesellschaft Rayermann. Er hofft auf eine durchgängige Asphaltierung, weil das Kleinpflaster regelmäßig von Kehrmaschinen beschädigt werde. Weitere Bürgerwünsche waren ein Boule-Platz, eine Hundewiese und Basketballkörbe für den Spielplatz am Stadtweiher. Das Ordnungsamt soll mehr Präsenz zeigen, damit  nicht mehr so viel Müll in die Landschaft geworfen wird.

Der Quartiersbesichtigung schlossen sich 13 Bürger an. An den

Ufern des Stadtweihers wurde deutlich, dass nicht alles schlecht ist. " Obwohl hier viele Menschen wohnen, gibt es auch viel Grün und man hört keinen Verkehrslärm. Das ist damals Schon gut geplant worden", lobte Markus Schürmann. Daher gehe es bei der Entwicklung des Umfeldes eher um Reparaturmaßnahmen und punktuelle Aufwertungen.

Auf den Uferbauwerken könnte man Grillplätze einrichten, schlugen die Teilnehmer vor, und die morsche Steganlage müsse erneuert werden. Über die Brücke ging es zum Südufer und zum Spielplatz. "Der wird schon immer sehr gut angenommen" wusste ein Anwohner, was Markus Schürmann veranlasste, dort einen Schwerpunkt zu setzen. " Man sollte den Spielplatz entsprechend der großen Nachfrage vergrößern" so der Fachmann. Eine Option sei auch, einige Bäume zu entfernen, um eine Beziehung zwischen Spielplatz und Weiher herzustellen. Schließlich ging es noch in die Sandheide selbst, wo die zwei Spielplätze am Mahnerter Bach aufgewertet werden sollen.

Im September soll das Rahmenkonzept Grün- und Spielflächen fertig sein.

 

 

INFO:     Der Weiher wird ab Montag untersucht.

 

Zur Vorbereitung der für 2020 geplanten Entschlammung wird das Gewässer zwischen 15. und 26. April untersucht, teilt die Stadt mit. Experten sind dabei Fischen, Großmuscheln und Flusskrebsen auf der Spur.

Die Ergebnisse der Untersuchung sind neben dem bereits vorliegenden Schlamm-Gutachten bei der Entscheidung über eine geeignete Methode zur Entschlammung..

 

 

Am 1. März 2019 startet die Taschengeldbörse.

( Auszug RP/hup vom 19.02.2019)

 

Jugendrat und Seniorenrat machen ab sofort gemeinsame Sache- zumindest bei der Vernetzung von älteren Hilfebedürftigen und Schülern, die gegen einen Obolus bei alltäglichen Aufgaben mitanpacken.

Zwei Wochen  vor der Eröffnung haben sich jetzt der Senioren- und der Jugendratgetroffen, um letzte Vorbereitungen zu treffen.

Im Büro " Hand in Hand" des Erkrather Freundeskreises für Flüchtlinge an der Beckhauser Str. 16g ( Hochdahl- Arcaden) hat die neu geründete Arbeitsgemeinschaft " Taschengeldbörse" eine Bleibe gefunden.

Ihr Ziel ist es, ältere und jüngere Erkrather zu vernetzen. Beide Seiten sollen profitieren: Die Börse soll Schülern die Möglichkeit geben durch kleine Hilfsarbeiten etwas Taschengeld zu verdienen, ab 5 € aufwärts pro Einsatzstunde. Gleichzeitig erhalten ältere Menschen die Gelegenheit, bei alltäglichen Aufgaben, wie etwa Gartenarbeiten oder Einkauf Unterstützung zu bekommen.

Dem Betrieb dürfte nun nichts mehr im Wege stehen, denn der dafür nötige Computer, gestiftet von einer Erkrather Firma, steht schon und ist einsatzbereit, dank Yannik van der Heide und Robin Sachs vom Jugendrat, die ihre Mitspieler vom Seniorenrat in die digitale Welt einwiesen.

Am Freitag, 1. März 2019 geht Erkraths neue Taschengeldbörse um 17 Uhr dann an den Start.

Die Idee für das Gemeinschaftsprojekt wurde 2018 geboren. Größte Hürde bei der Umsetzung war die Suche nach einem geeigneten Raum, doch hier sprang der Freundeskreis für Flüchtlinge, mit seinem ebenfalls noch recht neuen Quartier ein, das  mit möglichst viel Leben gefüllt werden soll.

Melden können sich nun Menschen, die Unterstützung benötigen - sei es beim bald wieder anstehenden Rasenmähen, beim Einkauf, oder einfach nur beim Alltagsplausch, wenn ein Gesprächspartner fehlt. Timo Kremerius, Vorsitzender des Seniorenrates, hatte von der sehr erfolgreichen Hildener Taschengeldbörse gehört und war sogleich Feuer und Flamme, so etwas auch in Erkrath anzubieten.

"Auch die anderen Mitglieder des Seniorenrates waren von der Idee begeistert, der Jugendrat wurde ins Boot geholt und es ging dann recht schnell" berichtete Kremerius. Nun ist er gespannt, wie das Angebot in Erkrath ankommt. " Die Projektgruppe hofft, dass bereits am ersten Tag viele Interessierte ins Begegnungszentrum kommen werden und sich registrieren lassen: Schüler , die ihre Hilfe anbieten und Ältere, die Hilfe suchen. Die Erkrather Projektgruppe hat sich vorgenommen, genau so erfolgreich wie die Hildener zu werden".

Apropos: Die Hildener Börse startete 2014, Träger ist die Arbeiterwohlfahrt. In einem Jahr hat es rund 170Jobangebote gegeben, für die auch alle ein Jobber gefunden werden konnte. Die Helfer sind meist zwischen 15 und 20 Jahre alt und bieten Hilfe bei PC/Handy, Gartenarbeit, im Haushalt, Unterstützung bei Mensch und Tier und bei kleineren Einkäufen an. Die Stadt unterstützt das Projekt jährlich mit 3.000 €

 

Der Erkrather Seniorenrat

 

 

 

 

 

Aktionstag der Wirtschaft am 21.09.2018

 

 

Am Aktionstag der Wirtschaft in Erkrath hat sich der Erkrather Seniorenrat bisher stets beteiligt. 2016 waren es die Bänke im Kurpark, 2017 die würdevolle Gestaltung des ehemaligen Friedhofs an der Kreuzstraße und in diesem Jahr, also am 21.09.2018 die Unterstützung des Skulpturpfades entlang der Düssel, der vom Erkrather Künstler Ralf Buchholz initiiert worden ist.

Der Seniorenrat setzt sich hier insbesondere dafür ein, dass der Düsselpfad,der, obwohl schon seit vielen Jahren beschlossen, immer noch nur bruchstückhaft vorhanden ist, endlich zur Düsselpromenade wird.

Der Abschnitt, der als nächster ( 2022) realisiert werden soll, ist der vom Umspannwerk zur Bachstraße. Das hat der Seniorenrat gegen den Widerstand der Verwaltung durchgesetzt. Vermutlich wird dad auch so weitergehen müssen.

Der Seniorenrat wird am Aktionstag der Wirtschaft Führungen entlang der Düssel anbieten, bei denen nicht nur die neusten Skulpturen zu sehen sind, sondern auch die Schönheiten dieses Weges bzw. wie an sie aus dem Dornröschenschlaf erwecken könnte.

Im übrigen wird der Seniorenrat die Künstler, die Besucher und die Stadtwerke, die ebenfalls das Projekt tatkräftig unterstützen, mit Sprudel und Brezeln stärken.

 

Der Erkrather Seniorenrat

 

 

 

 

 

 

Münster, 22.November 2017

 

Pressemitteilung

 

Entlass- Management soll die Regel in den Krankenhäusern werden

 

Es darf keine Versorgungslücke geben

 

Ein Krankenhausaufenthalt, gleich, ob geplant oder akut notwendig werdend, stellt ältere Menschen und ihre Angehörigen oft vor große Herausforderungen. Denn zu den medizinischen Sorgen kommen häufig die Fragen hinzu, wie es nach der Klinik- Behandlung weitergehen kann. Die Landesseniorenvertretung Nordrhein-Westfalen (LSV NRW) sieht deshalb mit Zufriedenheit, dass das auch von ihr lange eingeforderte sogenannte " Entlass-Management" ab dem 1. Oktober 2017 überall eingeführt werden soll. " Es muß schnellstens gängige Praxis werden, dass Patienten und Angehörige über die Möglichkeiten der lückenlosen Versorgung nach einem Krankenhausaufenthalt verständlich informiert werden" fordert Gaby Schnell, die Vorsitzende der Landesseniorenvertretung, nun die rasche Umsetzung des Vorhabens.

 

Aktuell haben sich die Krankenhäuser und Ärzte verpflichtet,auf die Bedürfnisse ihrer Patienten besonders zu achten.             (§39 (1a) SGB V, www.kbv.de/html/entlassmanagement.php). Dazu richten die Krankenhäuser nun das " Entlass-Management" ein. " Tun sie es noch nicht, sollten Patienten oder Angehörige auf jeden Fall nachfragen und das Krankenhaus gegebenenfalls dazu auffordern", ermutigte Gaby Schnell Betroffene, auf diese so wichtige Unterstützung nicht zu verzichten.

 

Schon bei der Aufnahme sollten die Patienten gefragt werden, ob sie bei der Entlassung eventuell Hilfe benötigen. Dazu füllt man einen einfachen Fragebogen aus. Bei der späteren Entlassung bekommen Patienten zusätzlich zum Arztbrief einen sogenannten "Entlassplan". Darin ist geregelt, wie die Behandlung und Versorgung weitergeht. Damit nachbehandelnde Ärzte und Pflegedienste Arztbrief und diesen Plan auch bekommen, müssen die Patienten der Weitergabe der Information zustimmen. Auch Kranken- und Pflegekassen müssen die Weiterbehandlung unterstützen und sollten bereits im Krankenhaus über den "Entlassplan" informiert werden. Das hat den Vorteil, dass sie möglichen Anschlussheilbehandlungen oder dem Pflegebedarf schon während des Klinikaufenthaltes zustimmen können. Diese Information übernehmen die Krankenhäuser.Gaby Schnell " Um eine lückenlose Versorgung nach dem Krankenhausaufenthalt sichzustellen, sollte sich niemand scheuen, die Frage nach dem Entlass-Plan zu stellen".

 

Um älteren Menschen, aber auch ihren Angehörigen in der belastenden Zeit vor, während und nach einem Klinikaufenthalt ein Stückchen Sicherheit an die Hand zu geben, hat die Landesseniorenvertretung eine übersichtliche "Check-Liste" zusammengestellt, die hilft, einen kühlen Kopf zu bewahren und nichts Wichtiges zu vergessen. Diese Liste findet sich ab sofort auf der Homepage der LSV NRW (www.lsv-nrw.de). "Damit ein hilfreiches Entlass-Management überall im Land die Regel wird,werden sich auch die kommunalen Seniorenvertretungen vehement für diese Verbesserung bei der Begleitung kranken Menschen einsetzen", so Gaby Schnell. 

 

Gaby Schnell

Vorsitzende der Landesseniorenvertretung NRW

 

 

 

Protokolle der Ratssitzung siehe

 



https://www.erkrath.de/ dann unter Bürgerservice zb. Seniorenrat
https://erkrath.ratsinfomanagement.net/