Seniorenrat-Erkrath
Seniorenrat-Erkrath

Am 1. März 2019 startet die Taschengeldbörse.

( Auszug RP/hup vom 19.02.2019)

 

Jugendrat und Seniorenrat machen ab sofort gemeinsame Sache- zumindest bei der Vernetzung von älteren Hilfebedürftigen und Schülern, die gegen einen Obolus bei alltäglichen Aufgaben mitanpacken.

Zwei Wochen  vor der Eröffnung haben sich jetzt der Senioren- und der Jugendratgetroffen, um letzte Vorbereitungen zu treffen.

Im Büro " Hand in Hand" des Erkrather Freundeskreises für Flüchtlinge an der Beckhauser Str. 16g ( Hochdahl- Arcaden) hat die neu geründete Arbeitsgemeinschaft " Taschengeldbörse" eine Bleibe gefunden.

Ihr Ziel ist es, ältere und jüngere Erkrather zu vernetzen. Beide Seiten sollen profitieren: Die Börse soll Schülern die Möglichkeit geben durch kleine Hilfsarbeiten etwas Taschengeld zu verdienen, ab 5 € aufwärts pro Einsatzstunde. Gleichzeitig erhalten ältere Menschen die Gelegenheit, bei alltäglichen Aufgaben, wie etwa Gartenarbeiten oder Einkauf Unterstützung zu bekommen.

Dem Betrieb dürfte nun nichts mehr im Wege stehen, denn der dafür nötige Computer, gestiftet von einer Erkrather Firma, steht schon und ist einsatzbereit, dank Yannik van der Heide und Robin Sachs vom Jugendrat, die ihre Mitspieler vom Seniorenrat in die digitale Welt einwiesen.

Am Freitag, 1. März 2019 geht Erkraths neue Taschengeldbörse um 17 Uhr dann an den Start.

Die Idee für das Gemeinschaftsprojekt wurde 2018 geboren. Größte Hürde bei der Umsetzung war die Suche nach einem geeigneten Raum, doch hier sprang der Freundeskreis für Flüchtlinge, mit seinem ebenfalls noch recht neuen Quartier ein, das  mit möglichst viel Leben gefüllt werden soll.

Melden können sich nun Menschen, die Unterstützung benötigen - sei es beim bald wieder anstehenden Rasenmähen, beim Einkauf, oder einfach nur beim Alltagsplausch, wenn ein Gesprächspartner fehlt. Timo Kremerius, Vorsitzender des Seniorenrates, hatte von der sehr erfolgreichen Hildener Taschengeldbörse gehört und war sogleich Feuer und Flamme, so etwas auch in Erkrath anzubieten.

"Auch die anderen Mitglieder des Seniorenrates waren von der Idee begeistert, der Jugendrat wurde ins Boot geholt und es ging dann recht schnell" berichtete Kremerius. Nun ist er gespannt, wie das Angebot in Erkrath ankommt. " Die Projektgruppe hofft, dass bereits am ersten Tag viele Interessierte ins Begegnungszentrum kommen werden und sich registrieren lassen: Schüler , die ihre Hilfe anbieten und Ältere, die Hilfe suchen. Die Erkrather Projektgruppe hat sich vorgenommen, genau so erfolgreich wie die Hildener zu werden".

Apropos: Die Hildener Börse startete 2014, Träger ist die Arbeiterwohlfahrt. In einem Jahr hat es rund 170Jobangebote gegeben, für die auch alle ein Jobber gefunden werden konnte. Die Helfer sind meist zwischen 15 und 20 Jahre alt und bieten Hilfe bei PC/Handy, Gartenarbeit, im Haushalt, Unterstützung bei Mensch und Tier und bei kleineren Einkäufen an. Die Stadt unterstützt das Projekt jährlich mit 3.000 €

 

Der Erkrather Seniorenrat

 

 

 

 

 

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Aktionstag der Wirtschaft am 21.09.2018

 

 

Am Aktionstag der Wirtschaft in Erkrath hat sich der Erkrather Seniorenrat bisher stets beteiligt. 2016 waren es die Bänke im Kurpark, 2017 die würdevolle Gestaltung des ehemaligen Friedhofs an der Kreuzstraße und in diesem Jahr, also am 21.09.2018 die Unterstützung des Skulpturpfades entlang der Düssel, der vom Erkrather Künstler Ralf Buchholz initiiert worden ist.

Der Seniorenrat setzt sich hier insbesondere dafür ein, dass der Düsselpfad,der, obwohl schon seit vielen Jahren beschlossen, immer noch nur bruchstückhaft vorhanden ist, endlich zur Düsselpromenade wird.

Der Abschnitt, der als nächster ( 2022) realisiert werden soll, ist der vom Umspannwerk zur Bachstraße. Das hat der Seniorenrat gegen den Widerstand der Verwaltung durchgesetzt. Vermutlich wird dad auch so weitergehen müssen.

Der Seniorenrat wird am Aktionstag der Wirtschaft Führungen entlang der Düssel anbieten, bei denen nicht nur die neusten Skulpturen zu sehen sind, sondern auch die Schönheiten dieses Weges bzw. wie an sie aus dem Dornröschenschlaf erwecken könnte.

Im übrigen wird der Seniorenrat die Künstler, die Besucher und die Stadtwerke, die ebenfalls das Projekt tatkräftig unterstützen, mit Sprudel und Brezeln stärken.

 

Der Erkrather Seniorenrat

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Münster, 17.03. 2018

 

 

Pressemitteilung

 

LSV NRW fordert einheitliche Tarife im ÖPNV

 

 

Wie ein guter, sicherer und einfach zu bedienender öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) aussehen sollte, das kann eigentlich jedermann beschreiben: Er sol so funktionieren, dass man ihn in jedem Alter eigenständig erreichen, ohne Angst und Barrieren nutzen und zu erschwinglichen Preisen mobil bleiben kann.

" Genau um diese Punkte bemüht sich die Landesseniorenvertretung NRW  (LSV) auf vielen Ebenen", beschreibt die LSV-Vorsitzende Gaby Schnell ein Aufgabenfeld, das durch die Diskussion um  einen kostenlosen ÖPNV in den vergangenen Wochen an Aktualität gewonnen hat.

 

In den mehr als 160 kommunalen Seniorenvertretungen in Nordrhein-Westfalen spielt das Thema "Mobilität im Alter" auch unter dem Aspekt der "sozialen Mobilität" eine wachsende Rolle:

" in den Städten, aber vor allem in den ländlichen Regionen, muß es die Chance geben, auch ohne eignes Auto mit Bussen und Bahnen seine Ziele erreichen und seine Kontakte aufrecht erhalten zu können", weiß Gaby Schnell um zahllose Initiativen der örtlichen Seniorenvertreter: " Von den Bemühungen um Bürgerbusse über Fahrtrainings in Bussen und Zügen bis hin zu Forderungen nach barrierefreien Haltestellen und Bahnsteigen reicht der Einsatz".

 

 

In regelmäßigen Gesprächen mit Politik, Fahrgastverbänden und den ÖPNV- Anbietern sowie mit dem NRW-Verkehrsministerium betont die Landesseniorenvertretung NRW immer wieder ihre Forderung nach einem einheitlichen Tarif im ganzen Bundesland.

"Ein preiswerter, für alle bezahlbarer Nahverkehr ist nach unserer Ansicht eine sofort umsetzbare und bessere Lösung als ein aus Steuern finanziertes kostenfreies Angebot", so der 

LSV-Vorstand. " Wir haben die Sorge, dass dann der Ausbau von mehr Bus- und Bahnlinien auf der Strecke bleibt. Dies wäre nicht

im Interesse der Qualität und einer besseren Luftqualität".

Die Förderung einer leistungsfähigen Nahverkehrsinfrastruktur bei Bus-und Schienen-Personennahverkehr im Sinne aller Generationen zu verlangen, dafür wird die Landeseniorenvertretung auch weiter ihr Gewicht in die Waagschale werfen, Verspricht die LSV-Vorsitzende. 

 

 

 

Gaby Schnell

Vorsitzende der Landesseniorenvertretung NRW

 

 

 

Münster, 22.November 2017

 

Pressemitteilung

 

Entlass- Management soll die Regel in den Krankenhäusern werden

 

Es darf keine Versorgungslücke geben

 

Ein Krankenhausaufenthalt, gleich, ob geplant oder akut notwendig werdend, stellt ältere Menschen und ihre Angehörigen oft vor große Herausforderungen. Denn zu den medizinischen Sorgen kommen häufig die Fragen hinzu, wie es nach der Klinik- Behandlung weitergehen kann. Die Landesseniorenvertretung Nordrhein-Westfalen (LSV NRW) sieht deshalb mit Zufriedenheit, dass das auch von ihr lange eingeforderte sogenannte " Entlass-Management" ab dem 1. Oktober 2017 überall eingeführt werden soll. " Es muß schnellstens gängige Praxis werden, dass Patienten und Angehörige über die Möglichkeiten der lückenlosen Versorgung nach einem Krankenhausaufenthalt verständlich informiert werden" fordert Gaby Schnell, die Vorsitzende der Landesseniorenvertretung, nun die rasche Umsetzung des Vorhabens.

 

Aktuell haben sich die Krankenhäuser und Ärzte verpflichtet,auf die Bedürfnisse ihrer Patienten besonders zu achten.             (§39 (1a) SGB V, www.kbv.de/html/entlassmanagement.php). Dazu richten die Krankenhäuser nun das " Entlass-Management" ein. " Tun sie es noch nicht, sollten Patienten oder Angehörige auf jeden Fall nachfragen und das Krankenhaus gegebenenfalls dazu auffordern", ermutigte Gaby Schnell Betroffene, auf diese so wichtige Unterstützung nicht zu verzichten.

 

Schon bei der Aufnahme sollten die Patienten gefragt werden, ob sie bei der Entlassung eventuell Hilfe benötigen. Dazu füllt man einen einfachen Fragebogen aus. Bei der späteren Entlassung bekommen Patienten zusätzlich zum Arztbrief einen sogenannten "Entlassplan". Darin ist geregelt, wie die Behandlung und Versorgung weitergeht. Damit nachbehandelnde Ärzte und Pflegedienste Arztbrief und diesen Plan auch bekommen, müssen die Patienten der Weitergabe der Information zustimmen. Auch Kranken- und Pflegekassen müssen die Weiterbehandlung unterstützen und sollten bereits im Krankenhaus über den "Entlassplan" informiert werden. Das hat den Vorteil, dass sie möglichen Anschlussheilbehandlungen oder dem Pflegebedarf schon während des Klinikaufenthaltes zustimmen können. Diese Information übernehmen die Krankenhäuser.Gaby Schnell " Um eine lückenlose Versorgung nach dem Krankenhausaufenthalt sichzustellen, sollte sich niemand scheuen, die Frage nach dem Entlass-Plan zu stellen".

 

Um älteren Menschen, aber auch ihren Angehörigen in der belastenden Zeit vor, während und nach einem Klinikaufenthalt ein Stückchen Sicherheit an die Hand zu geben, hat die Landesseniorenvertretung eine übersichtliche "Check-Liste" zusammengestellt, die hilft, einen kühlen Kopf zu bewahren und nichts Wichtiges zu vergessen. Diese Liste findet sich ab sofort auf der Homepage der LSV NRW (www.lsv-nrw.de). "Damit ein hilfreiches Entlass-Management überall im Land die Regel wird,werden sich auch die kommunalen Seniorenvertretungen vehement für diese Verbesserung bei der Begleitung kranken Menschen einsetzen", so Gaby Schnell. 

 

Gaby Schnell

Vorsitzende der Landesseniorenvertretung NRW

 

 

Auf dieser Seite informieren wir Sie über alle Termine des Seniorenrates, die Ausschuss-Termine der Stadt Erkrath und über Tagungen bzw. Seminare.

 

" Rock am Stock 2.0 reloaded" begeisterte wieder Hunderte.

Auszug aus dem Artikel der Rheinischen Post vom 12.06.2017 von Thomas Peter

 

Die Oldie-Party im Bürgerhaus Hochdahl bringt viel Stimmung. " Heute rocken wir bis der Arzt kommt ", rief Timo Kremerius und das Publikum jubelte. Ja, man sei fit und gewillt, mindestens vier Stunden durchzufeiern, bekundeten die Gäste durch Applaus. Nach der Premiere im letzen Jahr ging das Senioren-Festival " Rock am Stock" in  die zweite Runde. Auch die Neuauflage am Freitag, 9.Juni, war mit 430 Tickets wieder ausverkauft. " Wir sind ganz happy, wieder einmal in Erkrath auftreten zu dürfen", sagte Frank Schäfer, Lead-Sänger der "Old Bones" aus Baumberg, Die Oldie-Night fand nämlich diesmal im Bürgerhaus Hochdahl statt, da in der Stadthalle Erkrath die abgehängte Decke saniert werden muß, weil dort vorerst keine Musikveranstaltungen mit lauten Verstärkern stattfinden dürfen.Die Veranstalter - der Förderverein MS-Treff und der Seniorenrat hatten befürchtet, dass einige Kartenkäufer die Verlegung nicht mitgekommen haben könnten. Zu diesem Zweck wurden Shuttlebusse organisiert, um solche Nachzügler von der Stadthalle zum Bürgerhaus zu bringen. Jedoch um 18 Uhr hatten sich alle 430 Gäste eingefunden.

Die Gäste waren lebenserfahren genug, um keine Scheu zu haben, so dass schon beim ersten Song "A Long Day´s Night", die ersten ihre Hüften schwangen. Spätestens beim zweiten Lied, "Twisted Child" von den Beatles, war die Tanzfläche voll. Die Old Bones lieferten wie schon im letzen Jahr eine tolle Show ab, mit Klassikern der 60er, 70er, 80er und 90er. Liedern, die man gut kennt, gehen eben umso leichter in die Beine.

Es gab ein Wiederhören mit wundervollen Oldies wie " Mary Lou", "Summertime Blues", " No Milk Today" oder "Da Doo Ron Ron" von den Crystals. Es gab noch 3 Zugaben von der "0ld Bones", dann war die tolle Tanzparty leider beendet. Aber für das nächste Jahr ist wieder eine solche Veranstaltung fest eingeplant.

 

 

 

Protokolle der Ratssitzung siehe

 



https://www.erkrath.de/ dann unter Bürgerservice zb. Seniorenrat
https://erkrath.ratsinfomanagement.net/